Croda da Lago

Tourart: 
MTB
Datum: 
6 Okt 2019
Wer war dabei?: 
Holger, Ludwig & Stefan
Foto: 
Beschreibung: 

Zum Campingplatz Dolomite runtergefahren und dann beginnt eine Bergstraße, von der man denken sollte, dass sie für Autos gesperrt ist... Viele Wanderer oder Pilzesucher fahren aber hoch und stellen ihr Auto unterwegs ab oder spätestens bei der Malga Fedara.
Die meisten wandern vermutlich zum Rifugio Croda da Lago und zurück. Diese Straße hat einige steile Rampen. Anstrengend! Nachdem es relativ kühl war, kehrten wir im Rifugio ein und aßen warme leckere Minnestrone.
Danach weiter hoch zum Forcella und noch weiter um den Berg rum. Ab da waren dann auch keine Wanderer mehr unterwegs.
Downhill fängt interessant an, manchmal ist der Weg bisschen schwer zu finden. Man gelangt leider zu schnell zum Malga Fiorentina (oder Malga Prendera), von wo aus ein breiter Forstweg nach unten führen würde. Da uns dieser aber zu banal erschien, wählten wir den kaum sichtbaren Wanderweg, der rauf/runter/am Hang entlang führend in die richtige Richtung geht. Wohl wenig begangen. Zum Teil mussten wir schieben/tragen. Anstrengend. Aber irgendwann gings nur noch runter und der Weg wurde immer besser zu fahren (stellenweise sehr steil durch den Wald). Man gelangt zur Wegkreuzung Tabia Ciampe, an der 2 Wege zugehängt waren und nur noch einer offen (der war auch der, der in die richtige Richtung ging). Dem nach (verläuft teilweise wie ein Hohlweg) und irgendwann erreichten wir das Tal und wollten über den Fluss. Aber die Brücke war eingestürzt. Mist! Es gab auf dem Weg einen Hinweis drauf, den wir im Nachhinein verstanden haben...
Was tun? Holger schaute aufs Handy und fand einen Forstweg im Wald, der zu einer südlicheren Brücke führt. Leider mussten wir dazu die Bikes ca. 200hm durch den Wald tragen. Sehr mühsam. Aber dieser Weg war der richtige und führte uns zu einer Brücke und über den Fluss. Danach mussten wir ca. 8km auf der Straße zurück nach Cortina fahren.
Anstrengende Tour!
Landschaftlich super schön!
Viele Höhenmeter.

Spassfaktor: 
8.5